Im Jahr 2045 ist die Welt ein hässlicher Ort: Die Erdölvorräte sind aufgebraucht, ein Großteil der Bevölkerung lebt in Armut. Einziger Lichtblick ist die OASIS, eine virtuelle Ersatzwelt, in der man leben, arbeiten, zur Schule gehen und spielen kann. Die OASIS ist ein ganzes Universum, es gibt Tausende von Welten, von denen jede ebenso einzigartig wie phantasievoll ist. Und sie hat ein Geheimnis.

Der exzentrische Schöpfer der OASIS hat tief im virtuellen Code einen Schatz vergraben, und wer ihn findet, wird seinen gesamten Besitz erben – zweihundertvierzig Milliarden Dollar. Eine Reihe von Rätseln weist den Weg, doch der Haken ist: Niemand weiß, wo die Fährte beginnt. Bis Wade Watts, ein ganz normaler Junge, der am Stadtrand von Oklahoma City in einem Wohnwagen lebt, den ersten wirklich brauchbaren Hinweis findet. Die Jagd ist eröffnet ...

Das Buch steht seit Weihnachten in meinem Regal und wollte gelesen werden. Jetzt endlich habe ich es geschafft. Ich wollte es lesen, seit ich den Kinofilm gesehen hatte und bin im Nachhinein sehr froh, dass ich das Buch erst nach dem Film in der Hand hatte. Ich bin meist kein Freund von Buchverfilmungen, da sie dem Buch meistens nicht im mindesten gerecht werden. So herum konnte ich jedoch beides einzeln betrachten, ohne mich über den Film oder das Buch aufzuregen, vor allem, weil sie von der Handlung her doch an einigen Stellen ziemlich voneinander abweichen.

Aber ich konzentriere mich ja auf das Buch 😉

Ein wirklich gutes Buch! Die Version der Zukunft unserer Welt fand ich erschreckend gut getroffen, denn genau diese Probleme kristallisieren sich auch jetzt schon heraus. Auch der extreme Kontrast zwischen der Realität und der virtuellen Welt von Oasis ist faszinierend beschrieben. Die Oasis bietet die einzige Möglichkeit zur Flucht aus der Realität, doch bald wird einem klar, was für Probleme das ständige online sein mit sich bringen kann.

Nur eine Kleinigkeit ist mir aufgefallen, die mich gestört hat. Die Hauptperson bleibt fast unberührt vom Tod seiner Tante. Ein paar Gedanken gelten ihr, doch sein Augenmerk liegt eigentlich eher darauf, dass er es nur um Haaresbreite geschafft hat zu entkommen.

4,5 von 5 ⭐️