Seit ein paar Tagen steht unter meinem letzten Teil der Trilogie tatsächlich das Wort "Ende".

Ich kann es noch immer nicht fassen. Zwei Jahre hat mich die Geschichte um Marie und ihre Freunde begleitet und jetzt ist es vorbei. Ich sehe der nächsten Zeit mit einem lachenden, und einem weinenden Auge entgegen.

Weinend, weil ich die Geschichte beendet habe, und lachend, weil ich mich neuen Dingen und Projekten widmen kann.

Meine vier Protagonisten waren sehr einnehmend und haben es partout nicht zugelassen, dass ich mich nebenher noch mit anderen Dingen beschäftige. Jetzt kann ich es tun und doch zögere ich. Es fällt schwer, Abschied zu nehmen, und ich fühle mich, als würde ich vor einem gähnenden Abgrund stehen. Mit dem nächsten Projekt, fürchte ich, würde ich fallen.

Natürlich wird mich das nicht aufhalten, doch ein wenig Zeit brauche ich wohl noch, bis ich mich damit abgefunden habe, dass die Geschichte beendet ist. Bis dahin werde ich kein neues, größeres Projekt anfangen.

Eigentlich besteht auch kein Grund zur Trauer. Den zweiten und dritten Teil werde ich noch überarbeiten und verbessern. Daher werde ich meine Geschichte noch einmal miterleben, noch einmal durchgehen, und meine Protagonisten werden noch lange nicht verschwunden sein. Ich werde also doch noch etwas mehr Zeit mit ihnen verbringen können.

Trotzdem muss ich mich innerlich darauf einstellen, sie loszulassen.

Egal, wie schwer es mir fällt.

Da ist noch viel mehr, was zu Papier gebracht werden möchte und diesen Geschichten möchte ich auch den Platz geben können, den sie brauchen.

Es bleibt also spannend!  ;)